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Kritiken

Jean-Paul Sartre
Die ehrbare Dirne
Neues Theater Hannover
2007

  • Hannover.de - Die ehrbare Dirne (Theaterkritik)

... Astrid Straßburger spielt die Dirne Lizzi überzeugend; frech, zweifelnd, erotisch und immer ein wenig getrieben. ... Astrid Straßburger glänzt in ihrer Rolle. ...

  • Neue Presse Hannover (23.04.2007)

 ... Astrid Straßburger eine "Lizzi", die jeden Zwischenton der Figur auszureizen weiß. ... Rasant spielt Straßburger die gradlinigen Prinzipien der "Dirne" aus, wirkt hoch erotisch, ohne je ein Nutten-Klischee zu bedienen, hält trotzig der Gewalt stand, wird jedoch von ihrem naiven Mitgefühl ausgetrickst. ... Doch allein für diese "Lizzi" lohnt sich der Gang ins Neue Theater.

  • HAZ (23.04.2007)

... bis Astrid Straßburger dann wie eine Kämpferin, aber stets auch mit der Liebe einer Beeinflussbaren ihr großes Können zeigt.


Pierre Chesnot
Vier linke Hände
Neues Theater Hannover
2005

  • Deister-Leine Zeitung (22.03.2005)

... Dafür, dass diese Umstände so überaus vergnüglich sind, sorgen komödiantisch meisterhaft die beiden Darsteller Astrid Krenz-Straßburger (Sophie) und Wolfgang Finck (Bertrand). Die zierliche Astrid Krenz-Straßburger, ... gibt der ob ihres 40. Geburtstages frustrierten und limmer noch allein lebenden Sophie sympathisch-kapriöse Züge. Und wenn das grazile Persönchen in ihrem schicken Outfit (von Anne Gerhardt) ihren niedlichen Po schwenkend über die wieder einmal von Wolfgang Heinrich geschickt genutzte kleine Bühne stöckelte, konnte man gar nicht verstehen, dass der überzeugte Junggeselle Bertrand ... ihr nicht viel eher in die einladenden ausgestreckten Arme fiel. ...

... denn dass es diesem immer wieder gelingt, so hochkarätige Schauspieler wie jetzt zum Beispiel die Berlinerin Astrid Krenz-Straßburger, die schon einmal erfolgreich für die erkrankte Ingrid Steeger am NT einsprang, und Wolfgang Finck (bekannt aus ck vielen TV-Rollen) für das NT zu gewinnen ... spricht für das NT und seinen guten Ruf. ...

  • Weitere Pressestimmen

 ... Ein Stück intelligenter Unterhaltung, für die es am Ende langen Beifall und verdiente Rosen für die Hauptdarsteller gibt. ...

... denn die beiden Darsteller verfügen über so viel Witz und Erfahrung, dass sie auch ohne große Pointen sehr unterhaltsam sind. Astrid Krenz-Strassburger verleiht ihrer Sophie Anmut und charmante Zerbrechlichkeit ...


Shakespeare
Hamlet

Anhaltisches Theater Dessau
2002

  • Volksstimme (22.02.2002)

 Astrid Krenz spielt den Dessauer Hamlet. Sie war mit Skepsis an diese Besetzung gegangen. Die Vorbehalte dürften ihr aber spätestens der Beifall und die Bravorufe des Premierenpublikums genommen haben. Ihr Hamlet, der ohnehin
nie eine männliche Besetzung vermissen lässt, überzeugt von Anfang an und macht eine der wohl intensivsten Auseinandersetzungen der Schauspielerin mit einer Rolle deutlich spürbar. Die ist Trauer, Wahnsinn, Zerrissenheit, Gerissenheit, Triumph ... Und in allen auch eine konditionelle Leistung, "gekrönt" von Hamlets Fechtkampf Laertes am Ende der Tragödie. Besonders ausdrucksstarke Momente schafft die Dessauer "Hamlet"-Umsetzung viele. ...

  • Mitteldeutsche Zeitung (20.02.2002)

  Astrid Krenz schaffit in der Titelrolle genau das, was sie Tage vorher "Vor der Premiere" versprach: Niemand müsse sich Gedanken darüber machen, ob Hamlet männlich oder weiblich sei oder handele. Es ginge allein um das Erfassen der Emotionen, um das Nachvollziehenkönnen des Zwiespalts, in dem der Dänenprinz sich befindet. Frau Krenz ist eine ideale Besetzung; in seiner Verzweiflung wirkt Hamlet bisweilen gefährlich, so dass man Claudius fast verstehen kann, wenn er dieses Kind beseitigen lassen will. ...

  • Thilo Schwichtenberg zur Inszenierung Hamlet (Zuschauerkritiken)

Hamlet trägt nur einen Namen: Astrid Krenz! Wie diese Schauspielerin die Rolle des Prinzen von Dänemark ausfüllt, grenzt schon ans Unheimliche. Absolute Identifikation des Zuschauers mit der Gestalt des Hamlet ... 


Tennessee Williams
Endstation Sehnsucht

Anhaltisches Theater Dessau
2002

  • Volksstimme (05.12.2002)

 ... Astrid Krenz lebt die Blanche mit einer ungemein beeindruckenden Gestaltungskraft. Sie zeigt die Entwicklung, ihren Verfall, ihre rasch sich zuspitzende Persönlichkeitszerstörung sehr nuancenreich und mit bewundernswerter darstellerischer Brillanz. Stimme, Mimik und Gestik setzt sie sehr differenziert und wirkungsvoll ein. ...

 ... Und als sich nach dem emotional bewegenden Schluss ohne Sieger und Verlierer - die Spannung und die Bedrücktheit der Zuschauer allmählich legte, erhielten die Schauspielerinnen und Schauspieler, der Regisseur, der Bühnenbildnerl und der Saxophonsolist einen überwältigenden Beifall. ...


Sophokles
Antigone

Anhaltisches Theater Dessau
2001

  • Volksstimme (02.02.2001)

... Astrid Krenz gestaltet eine eindringlich faszinierende Antigone. Mimik, Gestik und die ausgereifte Sprache in vorzüglichster Diktion, Klarheit und Verständlichkeit ließen spürbar erleben, dass es die Schwester nicht verstehen kann, warum sie den Bruder nicht beerdigen kann. ...

... Astrid Krenz besticht in der Darstellung der mädchenhaften Anmut der Antigone und deren gleichzeitig unveränderlichen Kompromisslosigkeit, wenn es um die Verteidigung ihrer Ideale geht, auch wenn ihr klar  ist, dass der Tod die logische Konsequenz ist. ...


Shakespeare
Ein Sommernachtstraum

Anhaltisches Theater Dessau
2000

  • MDR Kultur (24.6.2000, 8.10 Uhr) von Michael Hamittner

...  In solchen Augenblicken knistert es dann, am meisten übrigens bei der Helena von Astrid Krenz. Die rast ihrem unerreichbaren Demetrius nach, und als dann - nach der Wirkung des Zaubers, das ist ja einer der schönsten Augenblicke in diesem Stück - beide Männer ihr hinterher rasen, da begreift sie die Welt nicht mehr und fühlt sich verspottet und verhöhnt. Da hat man als Zuschauer weder Komik noch Tragik zu entbehren, denn Astrid Krenz liefert beide im richtigen Maß - auch in der Überzeichnung. ...


Paula Fünfeck
Pamina mit Schnorchel

Anhaltisches Theater Dessau - Studiobühne
2000

  • Volksstimme (19.12.2000)

... Ina und Ella, zwei Schwestern. zwei Weltsichten - eine Schauspielerin. In der Dessauer Studio-Inszenierung von Helmut Straßburger stellt sich Astrid Krenz der auch konditionellen Herausforderung dieses pausenlosen Theaterabends. Von der ersten Geste der mediterenden Ella bis zur Schluss-Szene spielt sie jede Nuance der beiden verschiedenen Personen überzeugend wie fesselnd zugleich aus. Ob Atemübung, ob, Kirchenchorerregung, ob nervig oder im Lachkrampf, ob ganz gelassen - Astrid Krenz begeistert in ihrer Wandlungsfähigkeit, im Gestalten der beiden Charaktere. Eine brillante Sololeistung. ...


Harald Mueller
Totenfloss

Anhaltisches Theater Dessau - Aufführung im Kraftwerk Vockerode
1999

  • Anhaltische Zerbster Nachrichten (5. Juli 1999)

 ... Und Bjuti ist eine junge Frau mit viel Erinnerung. Ihr verleiht Astrid Krenz eine faszinierende Ausstrahlung. Die vier Schauspieler stellen mit einem, auch körperlich bis ans Letzte gehenden, bravourösen Engagement diese verschiedenen Charaktere mit ihren vielschichtigen Handlungen und Gedankengängen, teils auch in konträren Momentaufnahmen sehr emotional nachhaltig dar. Hohe Anerkennung auch für das gute Textverständnis in der großen und weiten Halle mit gewiß nicht einfacher Akustik... .


Shakespeare und Shaw
Cleopatra

Anhaltisches Theater Dessau
1997/98

  • Magdeburger Volksstimme - von Dr. Herbert Henning

 ... Astrid Krenz ist in beiden Stücken eine höchst atraktive, schauspielerisch souveräne Cleopatra. Wunderschön spielt sie im Shaw-Stück die schwärmerische Verehrung für die Vaterfigur Caesar, das Erlernen des Umgangs mit der Macht und den Mächtigen.
In der Shakespeare-Tragödie gelingt ihr bewundernswert die schmale Gratwanderung zwischen Exaltiertheit, verletztem Stolz und hingebungsvoller Liebe zu Antonius bis in den gemeinsamen Tod. ...

  • Mitteldeutsche Zeitung - von Andreas Hillger

Die Dominanz von Astrid Krenz als Titelheldin beider Stücke konnte nicht überraschen. Mit einer zwischen plötzlichem Impuls und kalkulierenden Intellekt geführten Haltung meistert sie die Talentprobe, ohne ihre Mittel vor dem Finale zu verbrauchen. Da die wechselnden Partner an ihrer Cleopatra äußerlich spurlos vorbeigehen, bleibt sie bis zum Tod als letzter öffentlicher Tat gleichermaßen zart wie stark.


Strindberg
Fräulein Julie

Anhaltisches Theater Dessau - Studiobühne
1995

  • Volksstimme (6.3.1995)

 ... Astrid Krenz (Fräulein Julie), Christel Ortmann (Kristin) und Andreas Preuß (Jean) faszinieren darstellerisch und vor allem mit ganzem körperlichem Einsatz... .

  • Weitere Pressestimmen

...Astrid Krenz ist eine Kindfrau, die nicht nur das kleine Mädchen wie das herrische Weib in sich vereint, sondern es außerdem schafft, beides gleichzeitig zu sein. In grandioser Weise zeigt die junge Schauspielerin eine an ihrer eigenen Macht scheiternden Frau. Die Gesellschaft hat sie als Adlige über den Diener gestellt, dochdie Affäre mit ihm bringt sie um ihren Stand. Als entehrte Frau ist sie sogar dem niederen Mann unterlegen. ...


Friedrich Schiller
Maria Stuart

Anhaltisches Theater Dessau
1993

  • Solinger Tageblatt ( 01.03.1993)

 ... Dann der Auftritt von Marie Stuart (Astrid Krenz), Königin von Schottland: optisch ein verwöhntes Geschöpf in Catherine-Deneuve-Blond und Glamour-Robe ... Dazu ihre eindringliche Stimme mit rausamtenem Schmelz und pathetischem Stakatto, die fas asthmatisch ihre Anklagen herausschleudert. ... .

  • Weitere Pressestimmen

... Astrid Krenz ist eine hinreißend fragile Maria, in deren Adern stolzes Blut kocht und die aus einem Gefühl monarchistischer Würde emotionale Ausbrüche ebenso unvermittelt herzustellen weiß wie vornehme Selbstbeherrschung. ...